Kennst du das?
Kein langes stehen oder sitzen ohne dass die Füße schwer und dick werden?
Ein Brennen in den Leisten, den Oberschenkeln, den Armen und du weißt genau, gleich gehts wieder los?
Dich überkommt eine schmerzende Flut, von den Oberschenkeln bis zu den Knöcheln bzw. Zehen, vom Oberarm bis zu den Fingerspitzen?
Schmerzen bei Berührung, auch wenn man nur leicht mit dem Finger darüber fährt?
Dann bist du hier genau richtig!
Hi, ich bin Kerstin
Ich bin Heilpraktikerin und habe mich auf Lymphödeme spezialisiert. Wenn du mehr über mein „Warum“ und meine Geschichte lesen möchtest, klicke auf Über mich
Du hast ein Lymphödem, aber weißt nicht genau wie du damit umgehen sollst?
Schwellen dir ständig deine Arme oder Füße an und du weißt nicht warum?
Du bekommst bereits regelmäßig Lymphdrainage, aber du möchtest selber, aktiv etwas gegen deine Ödeme unternehmen?
Ich möchte dir zeigen, was du selbst, aktiv unternehmen kannst, um deine Beschwerden zu lindern.
Unter „Für dich“ werde ich dir regelmäßig kostenlos Tipps und Tricks im Umgang mit Lymphödemen zum downloaden zur Verfügung stellen. Außerdem freue ich mich wenn du mir auf meinem neuen Instagram Account „optimal_vital“ folgst, auch hier findest du regelmäßig Tipps und Tricks.
Ich freue mich auf dich.
– Jim Rohn –
Was ist eigentlich ein Lymphödem?
Um dir das genauer zu erklären fangen wir glaub ich erst einmal vorne an.
Was ist das Lymphsystem und welche Aufgaben hat es?
Unser Lymphsystem ist Teil unseres Kreislaufsystems. Es besteht aus einer Netzwerkstruktur von Lymphgefäßen, Lymphknoten, lymphatischem Gewebe und lymphatischen Organen.
Die Lymphgefäße kannst du dir wie einen großen Baum vorstellen, mit vielen Ästen, die sich immer mehr verästeln und immer kleiner werden. Sie sind ähnlich wie die Blutgefäße die unseren Körper durchziehen. Sie sammeln überschüssige Gewebsflüssigkeit, die aus den Blutgefäßen austritt, und transportieren sie als Lymphe zurück zum Herz. Die Lymphgefäße haben auch Klappen, die den Rückfluss der Lymphe verhindern und den einseitigen Fluss in Richtung des Herzens ermöglichen.
Um diesen Fluss in Schwung zu halten benötigt es allerdings die Hilfe der umliegenden Gewebe, wie z.B. der Atem- und Darmbewegung, oder dem pulsieren der Aterien. Besonders wichtig sind unsere Muskeln. Wenn sich die Muskeln kontrahieren und entspannen, erzeugen sie Druck auf die umliegenden Lymphgefäße und helfen so, die Lymphe vorwärts zu bewegen. Daher ist es wichtig, sich regelmäßig zu bewegen um somit die Muskelpumpe zu aktivieren und unseren Lymphfluss zu unterstützen.
Auch kann Druck von außen den Lymphfluss unterstützen. Spezielle Kompressionsstrümpfe oder -bandagen können den Druck auf die betroffenen Körperbereiche erhöhen und so die Lymphe in Richtung der Lymphgefäße drücken.
Ein gestörter Lymphfluss kann zu einem Lymphödem führen. Bei bestimmten Erkrankungen oder Zuständen, die das Lymphsystem beeinflussen, kann der Fluss der Lymphe behindert werden, was zu einer Ansammlung von Gewebsflüssigkeit und Schwellungen führt.
Und so sind wir wieder bei unserer ersten Frage angekommen: Was ist eigentlich ein Lymphödem?
Ist unser Lymphfluss irgendwo blockiert, staut sich die Lymphe und es entstehen daraufhin sichtbare Schwellungen, die man Ödeme nennt. Man kann sich das ungefähr so vorstellen wie bei einem Luftballon, in den man Wasser füllt. Klemmt man diesen an einer Stelle ab, staut sich das Wasser und der Ballon wird vor dem “Hindernis” immer praller und praller.
Was genau kann denn jetzt unseren Lymphfluss stören oder behindern?
Lymphödeme werden in zwei verschiedene Formen unterteilt. Einmal das primäre Lymphödem und das sekundäre Lymphödem.
Bei der primären Form kommt es, meist aufgrund erblicher Fehlbildungen, zu einer Blockade des Lymphflusses bzw. einer Störung im Lymphgefäßsystem. Sie betrifft deutlich mehr Frauen, und tritt häufig erst in der Pubertät ein. Die Lymphe staut sich dabei meist einseitig in den Beinen.
Die sekundäre Form hingegen tritt als Folge einer anderen Erkrankung, Verletzung oder Behandlung auf, die das Lymphsystem beeinflusst. Es kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel Infektionen (z.B. Lymphangitis), Krebserkrankungen, Operationen, Strahlentherapie, Verletzungen oder andere Erkrankungen, die zu Schäden oder Blockaden des Lymphsystems führen. Gerade Krebserkrankungen mit Entnahme von Lymphknoten führen sehr häufig zu Lymphödemen. Daher ist es in diesen Fällen extrem wichtig frühzeitig vorzubeugen, bzw. zu diagnostizieren und therapieren.
Im Gegensatz zum primären Lymphödem entwickelt sich das sekundäre Lymphödem im Laufe des Lebens und tritt normalerweise erst nach einem bestimmten Auslöser-Ereignis auf.
Wie wird ein Lymphödem diagnostiziert?
Wenn du den Verdacht hast, ein Lymphödem oder ein anderes Ödem zu haben, solltest du auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. Neben deinem Hausarzt solltest du auch einen Spezialisten zu Rate ziehen, einen Gefäßspezialisten, Phlebologen oder Lymphologen. Diese Spezialisten kennen sich mit Ödemen bestens aus, können die Art des Ödems diagnostizieren und weitere Schritte zu Therapien einleiten. Es ist äußerst wichtig dass ein beginnendes Ödem erkannt und frühstmöglich eine geeignete Behandlung eingeleitet wird.
©2023 by Kerstin Roth